Responsive Webdesign für Blogs

Webmaster Friday

Diese Woche geht es beim Webmaster Friday um responsive Designs, also Layouts, welche sich der jeweiligen Auflösung des Endgerätes anpassen. Verschiedene Layouts für Desktop/Notebook, Tablet, Smartphone und Co. sind somit nicht mehr notwendig.

Responsive Webdesign

Ich habe dieses Thema bereits in einem früheren WebmasterFriday-Artikel erwähnt. Damals ging es um das Thema Usability. Ich setze inzwischen bei verschiedenen Projekten die Möglichkeit eines sich anpassendes Layouts ein und finde es eine klasse Lösung im Gegensatz zu komplett eigenen Layouts für mobile Endgeräte, geschweige denn Apps.

Hier mal eine kleine Liste der, meiner Meinung nach, Vor- und Nachteile eines Responsive Designs.

Die Vorteile

  • Es muss nur noch ein Layout entwickelt und umgesetzt werden,
  • man ist relativ unabhängig vom eingesetzten CMS, insofern denn eines zum Einsatz kommt und
  • man deckt mit verhältnismäßig wenig Aufwand ein großes/das komplette Spektrum an Endgeräten und Auflösungen ab und

Die Nachteile

  • Es ist nicht ohne weiteres möglich das Markup zu ändern (Stichwort Datenmenge),
  • es bestehen nur sehr begrenzt Möglichkeiten zur Optimierung für mobile Browser und Datenverbindungen zur Verfügung (Stichwort Minimierung von Requests und Parallelisierung) und
  • vor allem Grafiken welche via HTML eingebunden werden, werden im Normallfall für alle Endgeräte in der gleichen, für Smartphones zu großen, Auflösung ausgeliefert

Zum Thema Optimierung von Webseite hat Sven Wolfermann eine interessante Session auf dem TYPO3camp in München gehalten. So ist z.B. die Minimierung von Requests für moderne Desktop-Browser nicht mehr wirklich sinnvoll, für mobile Browser hingegen schon. Weitere Infos findet ihr in der Präsentation zur Session. Zu den Slides.

Der eigene Blog

Wie es meistens so ist, hängen die eigenen Projekte immer etwas hinterher. So auch dieses Blog, welches eigentlich längst ein überarbeitetes Design bekommen sollte. Ich bin mir noch nicht sicher ob ich dieses Design komplett überarbeiten soll, oder ob es ein komplett neues Theme geben wird. Sollte es ein neues Theme werden, stellt sich noch die Frage ob ich ein komplett Eigenes baue oder ob ich z.B. eines von ElmaStudio nehme und anpasse. Viele Fragen, noch keine Antwort, wir werden sehen.

Das war also mein kleiner Artikel zum Thema responsive Webdesign. Eine zukunftsweisende Möglichkeit, Layouts für verschiedenste Auflösungen und Endgeräte zu erstellen. Wie seht ihr das Ganze? Habt ihr responsive Layouts im Einsatz?

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4 Kommentare zu “Responsive Webdesign für Blogs”

  1. Links der Woche – KW42 » Nikonierer

    23. Oktober 2011 um 20:30

    […] erst Thema beim WebmasterFriday, responsive Webdesign. Ines zeigt euch die Basics, die man beachten sollte, bevor man mit der […]

  2. Webstandards-Magazin Nr. 11 | Tobias Scheible

    28. Oktober 2011 um 08:00

    […] Responsive Webdesign, eines der aktuell wichtigsten Themen für Web-Entwickler, beschreibt Eric Eggert ab Seite 73 in „Anpassungsfähig“. Neulich kam erst die Meldung, dass sich der mobile Traffic  innerhalb des letzten Jahres verdoppelt hat. Daher wird es immer wichtiger, dass auch der mobile Markt optimal bedient wird. Ab Seite 80 stellt dann Jens Grochtdreis in „Lücken im Browser stopfen“  Polyfills vor. Polyfills sind Methoden, um Lücken in Browser Unterstützung aufzufüllen. Dabei wird die bekannte JavaScript Bibliothek „modernizer” vorgestellt. Ganz besonders hat mir das Zitat von Christian Heilmann im Artikel gefallen: „HTML5 ist der Schritt vom Hack zur Lösung“. […]

  3. Kreativ navigiert » Nikonierer

    28. Dezember 2011 um 23:52

    […] von Welle:Erdball noch auf, dass die Seite nicht wirklich Netbook geeignet ist, wo wir bei dem Thema der passenden Auflösung […]

  4. MultiMediaTreff 28 in Köln – Recap » Nikonierer

    1. Januar 2012 um 14:20

    […] und Co. und man kann einiges interessantes damit umsetzen. Meiner Meinung nach hätte der Teil zum Responsive Web aber durchaus etwas größer ausfallen […]