Der Ruf der Suchmaschinenoptimierung

Webmaster Friday

Diese Woche geht es beim Webmaster Friday um das Thema Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO, was wieder für Search Engine Optimization steht). Welchen Ruf hat die Suchmaschinenoptimierung bzw. die Suchmaschinenoptimierer selbst?

Ich habe mich mit der Materie bis jetzt immer nur recht oberflächlich befasst und betreibe in meinem Rahmen nur die grundlegendsten Dinge, wie z.B. die Nutzung eines SEO-Plugins und natürlich die Nutzung der sozialen Netzwerke.

Welchen Ruf hat die Suchmaschinenoptimierung eigentlich?

Das kommt ganz auf den Standpunkt an. Ich denke, dass grade "öffentliche" SEO-Szene nicht unbedingt das widerspiegelt, was sich hinter diese Branche im Ganzen eigentlich verbirgt. Eine wirkliche Einschätzung fällt mir deshalb recht schwer.

Ist es eventuell mittel- bis langfristig hinderlich, wenn man sich öffentlich mit Seo beschäftigt?

Ich verfolge einige Blogs, die sich mit diesem Thema beschäftigen, mehr oder weniger regelmäßig und das auch schon seit längerer Zeit. Auch wenn ich mich abgesehen davon nicht wirklich tiefer mit dieser Materie auseinandergesetzt habe, so denke ich doch, dass die öffentliche SEO-Szene durchaus ihre Berechtigung hat.

Kann man außerhalb der Seosphäre damit einen Blumentopf gewinnen? Oder ist es pfiffig, wenn man sich um Suchmaschinenoptimierung kümmert?

Mir fällt, vor allem auch bei Kunden, immer wieder auf wie unterschiedlich doch die Auffassungen und das Verständnis rund um die Suchmaschinenoptimierung sind.

Ich denke die "Seosphäre" wird, zusammen mit einigen anderen Webworkern, eher unter sich bleiben. Webseiten-Betreiber werden nur ungern zeigen, dass SEOs sich mit ihren Projekten beschäftigen.

Gehört Seo für Blogger zum Geschäft?

Sicherlich läuft auf fast allen meinen, auf WordPress basierenden, Projekten das Plugin wpSEO und selbstverständlich freue ich mich auch über eingehende Links und helfe bei dem einen oder anderen Link auch gerne etwas nach ;-), ansonsten tue ich, neben der Nutzung der sozialen Netzwerke in denen ich aktiv bin, nicht wirklich etwas dafür und ich denke das wird bei vielen anderen Bloggern ähnlich aussehen.

Viele Blogger – auch selbsternannte Top-Blogger – schimpfen regelmäßig über "die Seos"? Wodurch kommt der schlechte Ruf zustande?

Meiner Meinung nach geht es hier bei vielen um die Angst, durch ein Projekt mit "minderwertigerem" Content, bei den Top-Keywords vom Thron gestoßen zu werden. Andererseits würde mich hier vor allem mal ein persönliches Statement eines "Top-Bloggers" interessieren.

Sind es einzelne schwarze Schafe, die das Image so verhageln? Oder ist es der Grundgedanke, dass man die "objektiven" Google-Ergebnisse manipuliert?

Ich denke es ist eine Mischung aus beidem. Zum einen fühlen sich Einige, die kein großes Budget für SEO zur Verfügung haben, benachteiligt und chancenlos. Auf der anderen Seite gibt es sicherlich auch einige schwarze Schafe, die es übertreiben, bzw. fragwürdige Methoden zur Optimierung einsetzen und somit immer wieder negativ auffallen.

Sollte man versuchen, das Image von Seos aufzupolieren – oder das Thema einfach totschweigen?

Der Versuch das Image zu verbessern wird mit großer Wahrscheinlichkeit eher einen negativen Effekt haben. Des Weiteren denke ich, dass der teilweise schlechte Ruf den SEOs, was die eigentliche Arbeit angeht, nur wenig schadet. Firmen die ihre Seiten wirklich optimieren wollen, sind mit Sicherheit nicht die, die sich in der Öffentlichkeit zum Thema SEO äußern.

Betreiben vielleicht sogar fast alle erfolgreichen Blogger Suchmaschinenoptimierung, geben es nur nicht zu?

Indirekt wird dies denke ich jeder in gewisser Weise tun. Das ist denke ich aber auch stark von den Themen eines Blogs abhängig. Umso mehr sich ein Blog mit Technik und der Arbeit mit und im Internet beschäftigt, desto höher wird auch die Zeit und das Geld sein, was in SEO-Maßnahmen gesteckt wird.

Haben viele vielleicht eine völlig falsche Vorstellung davon, was Suchmaschinenoptimierung ist?

Grade die wirklichen Laien, also Leute, die auch vom Umgang mit dem Internet nur rudimentär Ahnung haben, denken das sich der "Erfolg in Suchmaschinen" mit genug Geld in jeglicher Beziehung kaufen lässt und das es mit einer einmaligen Investition getan ist.

Unter den Webworker im Allgemeinen sieht es denke ich sehr durchwachsen aus, da einige SEOs sich mit ihren fragwürdigen Methoden den schlechten Ruf aufrechterhalten.

Alle die sich näher mit der Sache auseinandersetzen können denke ich sehr gut einschätzen wer Webprojekte optimiert und wer krampfhaft versucht Projekte, wenn auch nur kurzzeitig, mit allen Mitteln zu pushen!

Das war mein Beitrag zum WMF für diese Woche. Auch wenn ich mich nie genauer mit der Materie auseinandergesetzt habe, so betreibe auch ich in gewisser Weise SEO, in dem ich meine Projekte aus technischer Sicht nach und nach alle optimiere, Kommentare in anderen Blogs schreibe und meine URL hinterlasse und so weiter.

Wie sieht eure Meinung zum Thema SEO aus? Was ist erlaubt und was nicht?

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