Blogartikel später bearbeiten und wenn, wie?

Webmaster Friday

Und da ist es schon wieder soweit, ein weiterer Webmaster Friday steht an. Diese Woche geht es um das nachträgliche Bearbeiten von Blogartikeln und wie man dieses am Besten anstellt. Sollte man einen Update-Block einfügen oder den Text einfach umschreiben? Sollte man Feedback aus Kommentaren mit in den Artikel aufnehmen oder nur auf die jeweiligen Kommentare verweisen? Ich sehe das mit unterschiedlichen Gefühlen und denke auch hier kommt es auf eine gesunde Mischung an.

Die Ausgangssituation

Oft stellt man nachträglich fest das man einen Absatz eines Artikels hätte besser formulieren können. Evtl. merkt man sogar, dass man etwas Wichtiges vergessen hat. In diesem Moment trifft man die Entscheidung den Artikel zu überarbeiten. Spätestens jetzt steht die Frage im Raum, wie man dieses am sinnvollsten angeht.

Einfach umschreiben

Nun könnte man den entsprechenden Absatz einfach abändern oder einen Absatz hinzufügen, doch ist das der richtige Weg? Wie zeige ich dem Leser, dass sich an meinen Artikel etwas geändert hat? Will ich dem Leser dieses überhaupt sagen?

Einfach nix sagen

In einigen Fällen ist es meiner Meinung nach durchaus legitim nix zu sagen und einfach Änderungen vorzunehmen. Wenn man z.B. nur die Formulierung eines Satzes ändert. Dabei sollte man natürlich darauf achten das sich der Sinn dieses Satzes nicht komplett ändert.

Auf Änderungen hinweisen

Möchte man nun aber auf Änderungen hinweisen, muss man eine Lösung finden um dieses sinnvoll umzusetzen. Reicht es einfach ein [UPDATE] vor den Titel zu schreiben (Achtung: Nicht den Permalink bearbeiten)? Nein, meiner Meinung nach reicht dieses nicht. Man könnte allerdings das <ins>-Tag nutzen um hinzugefügte Inhalte zu kennzeichnen und im Umkehrschluss das <del>-Tag um Passagen zu "löschen". Alternativ könnte man auch unterhalb des Artikels einen Updateblock einfügen, aber dazu gleich mehr.

Meiner Meinung nach ist wichtig, dass bei umfangreicheren Änderungen schnell ersichtlich ist, welcher Inhalt des Artikels neu ist oder bearbeitet wurde.

Der Updateblock

Als Alternative kann man am Ende des Artikels jeweils einen Updateblock einfügen. Der Vorteil an dieser Methode ist mit Sicherheit, dass Änderungen sofort als diese zu erkennen sind. Der Nachteil wiederum ist, dass es den Lesefluss stört und man wichtige Änderungen evtl. erst ganz am Ende oder gar nicht wahrnimmt. Die Gefahr, dass ein Leser den Artikel evtl. nicht zu Ende liest ist zumindest höher.

Ein neuer Artikel

Bei umfangreichen Änderungen kann es evtl. auch sinnvoll sein einen komplett neuen Artikel als Nachtrag zu veröffentlichen. In diesem Fall sollte man natürlich dafür sorgen, dass in dem alten Artikel deutlich auf den Nachtrag hingewiesen wird. Ich habe das im Fall der Kameraapp Vignette so gelöst. Hier habe ich einen Nachtrag zur neuen Version geschrieben.

Einfluss auf das Ranking in Suchmaschinen

Es kann durchaus sein, dass Änderungen Einfluss auf das Ranking haben. Viel sagen kann ich dazu allerdings nicht. Habe mich damit noch nicht wirklich auseinandergesetzt. Ich denke aber, dass vor allem das <ins> und <del>-Tag, die ja mit einem Datum versehen werden können, den Suchmaschinen helfen die Änderungen richtig zu verarbeiten. Ich will mich in diesem Bereich aber nicht festlegen. Kommentare mit Tipps zu diesem Thema sind natürlich erwünscht.

Fazit

Wie aus dem Artikel hervorgeht nutze ich eine Mischung aus den genannten Methoden. Ich bevorzuge allerdings das Einfügen und Löschen von Inhalten mit Hilfe der entsprechenden HTML-Tags im Artikel, anstatt einen Updateblock ans Ende des Artikels zu hängen.

Wie seht ihr das Ganze? Löst ihr das nachträgliche Bearbeiten von Artikeln ähnlich oder geht ihr ganz anders vor?

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