Bist Du Internet-süchtig? Dein Leben in der virtuellen Welt…

Webmaster Friday

Diese Woche geht es beim Webmaster Friday um die Internet-Sucht. Wie sieht unser Leben in der virtuellen Welt aus? Ich verdiene mithilfe des Internets, wie viele andere Blogger auch, mein Geld und deswegen ist diese Frage gar nicht mal so einfach.

Ich werde das für diese Woche mal wieder in Form von der Beantwortung einiger Fragen angehen, die ich dem Text des Webmaster Friday Artikels entnommen habe.

Wie lange bist Du am Tag online? Wie viel Zeit verbringst Du im Internet?

Ich möchte fast behaupten 24/7, doch irgendwann muss man ja auch mal schlafen, nech? ;) Während meines Arbeitstages bin ich natürlich durchgängig online und auch abends verbringe ich noch die eine oder andere Stunde am Rechner.

Am Wochenende legt sich dieses allerdings wieder. Auch wenn ich dank Smartphone so gut wie immer online sein kann, nutze ich das Internet am Wochenende um einiges weniger. Grade im Bereich der sozialen Netzwerke ist es bei mir am Wochenende meist relativ ruhig.

Ist es nur beruflich, oder auch privat?

Wie bereits erwähnt, bin ich natürlich beruflich und privat online. Da ich allerdings mindestens acht Stunden am Tag beruflich im Internet zu tun habe, ist der berufliche Anteil natürlich um eines höher.

Das Internet hat sich in den letzten 10 Jahren rasant entwickelt. Seit einigen Monaten rückt Social-Media wie faceBook, Twitter, Google+ oder youTube immer mehr in den Mittelpunkt. Hinzu kommt der eigene Blog, den viele in ihrer Freizeit betreiben. Bleibt da überhaupt noch Zeit für das reale Leben?

Auch ich betreibe in meiner Freizeit noch einige Projekte, allerdings ist es mir wichtig, auch nach dem Feierabend ab und an noch mal raus zu kommen und mich mit Freunden und der Familie zu treffen.

Meine Online-Projekte machen mir viel Freude und ich habe einige nette Kontakte in der virtuellen Welt kennengelernt. Hier schlagen dann Veranstaltungen wie Barcamps die Brücke zwischen Internet und Realität.

Macht die Unterscheidung zwischen virtuell und real überhaupt noch Sinn heutzutage?

Obwohl ich bei Facebook ausschließlich mit realen Kontakten befreundet bin, so besteht ein Großteil meiner Kontakte, Freunde, Follower, usw. aus Personen, die ich bis jetzt nicht persönlich kennengelernt habe.

Ist das soziale Leben im Internet einfacher als das reale? Macht die eigene virtuelle Identität mehr Spaß? Hat man mehr Möglichkeiten?

In erster Linie ist das Internet schnelllebiger. Es hilft, schneller Feedback zu bekommen oder schneller offene Fragen zu klären. Wer kennt es nicht: Die Synchronstimme kenne ich doch irgendwo her, welche Schauspieler synchronisiert der Sprecher denn noch? Dank Smartphone ist diese Frage selbst vom Sofa aus schnell geklärt.

Im Bezug auf das soziale Netz fällt vielen die Kommunikation mit Sicherheit einfacher, doch musste ich auch immer wieder feststellen, wie sehr sich die Persönlichkeiten mancher Leute unterscheiden, wenn man sie dann das erste Mal im realen Leben trifft.

Ich für meinen Teil versuche hier keine großen Unterschiede zu machen, abgesehen von der Tatsache, dass viele Dinge im Netz einfach nix zu suchen haben. Wie gut mir das insgesamt gelingt? Keine Ahnung!

Und schließlich zur Frage im Titel: bist Du eigentlich Internet-süchtig? Kannst Du noch mehrere Tage offline sein, ohne Entzugserscheinungen zu bekommen?

Abseits des Berufes kann ich gut und gerne mehrere Tage auf die sozialen Netzwerke verzichten, in denen ich sonst aktiv bin. Auch ohne Foren und Co. lässt sich gut leben. Auf Dienste wie z.B. Google Maps, Wikipedia, usw. möchte ich allerdings zu jeder Zeit zugreifen können.

Wie sieht es bei euch aus? Denkt ihr, dass ihr Internet süchtig seid?

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2 Kommentare zu “Bist Du Internet-süchtig? Dein Leben in der virtuellen Welt…”

  1. Martin

    10. Februar 2012 um 21:55

    Kann ich 100% so unterschreiben! Schön zusammengefasst!

  2. Werte in Blogosphäre und Social-Networks » Nikonierer

    17. Februar 2012 um 19:10

    […] für meinen Teil habe bereits beim letzten WMF erwähnt, dass ich versuche keine großen Unterschiede zwischen meiner realen und virtuellen […]