Über neue Hardware, neue Software und angebissene Äpfel

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Ja, ich habe es getan, ich habe mir ein weiteres Gerät mit einem angebissenen Apfel drauf zugelegt. Bestand meine Sammlung an Apple-Geräten bisher nur aus einem iPod nano, gesellt sich nun ein MacBook Pro dazu. Zwei Wochen ist das Gerät nun hier und ich möchte ein wenig über meinen Umstieg berichten.

Zu intuitiv für Umsteiger?

Ist OSX zu intuitiv für Umsteiger? Es ist mir einige Male aufgefallen, dass ich einen Weg suchte, etwas zu lösen, was im Endeffekt ganz einfach und logisch war. Ein kleines Beispiel: Wie legt man im Launchpad einen Ordner an? Rechtsklick bzw. Zwei-Finger-Tab? Nö, keine Reaktion. Ah, einfach zwei Icons aufeinander ziehen. Ich habe einen Moment (und eine Idee der Freundin ;) ) gebraucht um das zu checken.

Die erste Handlung und erste Probleme

Eine meiner ersten Handlungen war das öffnen von Safari. Wozu? Genau, Google Chrome runterladen. Soweit alles fein. Leider musste ich nach kurzer Zeit feststellen, das Facebook unbedienbar langsam war. Solche Probleme hatte ich unter Linux und Win mit dem Chrome nicht.

Etwas Googlen brachte aber schnell eine Lösung. Das DNS-Prefetching aka »Netzwerkaktionen voraussehen, um die Ladegeschwindigkeit zu verbessern« war schuld. Haken weg, alles fein. Inwiefern sich dadurch die Gesamtperformance von Chrome ändert? Abwarten, aktuell merke ich keinen großen Unterschied.

Alle meine Fenster...

...wollen gebändigt werden. Cinch sorgt dafür, dass ich Fenster schnell maximieren kann oder sie genau auf den halben Bildschirm skalieren kann. Wie es halt bei Windows 7 auch möglich ist. Gestoßen bin ich auf das Tool auf inoob.de, einem Blog von Bohn. Er hat doch auch das BetterSnapTool vorgestellt, welches ich mir allerdings noch nicht näher angeschaut habe.

Ich bin doch ziemlich schnell auf das BetterSnapTool umgestiegen und bestens zufrieden.

Von demselben Entwickler wie Cinch ist ein weiteres Tool, welches ich für die Fensterverwaltung nutze. Size-Up heißt das Ganze und ich nutze es vor allem um Fenster schnell, via Shortcut, auf andere Spaces zu verschieben, bzw. sie auf andere Spaces mitzunehmen.

Vollbild fail

Im Büro nutze ich das MacbookPro in Verbindung mit einem externen Monitor. Je nachdem was ich grade mache, nutze ich den Macbook Display um Serien/Filme/Podcasts oder Ähnliches zu schauen. Was vereinzelt mit Videos, die via Flash oder HTML5 ausgeliefert werden, noch ganz gut funktioniert, ist, mit Ausnahme vom VLC-Player, eine Katastrophe. Von anderen Apps mal ganz abgesehen. Wenn jemand Tipps für ein besseres Handling vom Vollbild-Modus unter Lion hat, immer her damit.

Texte, Code und Buchstabensuppe

Via Twitter wurde mir unter anderem TextWrangler empfohlen, welches ich auch getestet habe. Allerdings habe ich mich dann doch für Sublime Text 2 entschieden, welches ich aktuell für kleinere Sachen im Einsatz habe. Als IDE nutze ich weiterhin PhpStorm und für die lokale Entwicklung läuft momentan noch die Testversion von MAMP PRO.

Lohnt sich der Kauf? Wer hat MAMP PRO im Einsatz und gibt mir gute Argumente? ;)

Erstes Fazit

Ich bin mehr als begeistert und liebe das Arbeiten mit dem MacBook jetzt schon. Sicherlich ist noch einiges an Umgewöhnung nötig und es werden immer wieder neue Selbstverständlichkeiten dazu kommen, doch das Arbeiten macht einfach mehr Spaß. Ob und wann sich dies mit der Zeit legt? Abwarten.

Dies war also mein Blogpost, in dem ich kurz meinen Umstieg zum angerissen hab und einige Dinge aufgegriffen habe. Sicherlich nur ein Bruchteil von dem was nun neu für mich ist, und doch fällt mir der Umstieg bis jetzt erstaunlich leicht.

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Ein Kommentar zu “Über neue Hardware, neue Software und angebissene Äpfel”

  1. Kathryn

    28. Juni 2012 um 08:42

    Dein Artikel erinnert mich ein wenig an meine ersten Apple-Erlebnisse, vor ein paar Jahren mit einem iPod begonnen, dann letztes Jahr ein Mac Mini und nun vor einiger Zeit ein iPhone 4S… Apple ist schon was anderes! Viel Spaß damit: ;-)