Twitlonger, Deckly und Co…

Twitlonger, Deckly und Co.

...gehen mir echt auf den Sa... Fuß! Jeder der Twitter nutzt, ist Ihnen schon einmal über den Weg gelaufen: Dienste die einem ermöglichen mehr als 140 Zeichen zu schreiben. Ermöglichen sie das wirklich? Eigentlich nicht, sie hängen einfach einen Link an den Tweet und die ganze Nachricht ist über die Webseite oder App des Dienstes verfügbar.

Warum gibt es diese Dienste?

Dienste wie z.B. Twitlonger sollen dem Nutzer ermöglichen über 140 Zeichen bei Twitter zu veröffentlichen.

Macht das Sinn?

Über den Sinn von Tweets mit mehr als 140 Zeichen kann man sicherlich streiten, nicht! Nein, darüber kann man nicht streiten! Es macht keinen Sinn! Wer mehr als 140 Zeichen in der sozialen, virtuellen Welt hinterlassen möchte, der gehe bitte zu Facebook oder anderen Netzwerken. Wer twittert bleibt bitte bei 140 Zeichen. Danke!

TweetDeck

Ich habe selbst lange Zeit TweetDeck genutzt, sowohl als AirApp, auf dem Smartphone und auch die Google Chrome App hatte ich eine Zeit lang im Einsatz. Inzwischen bin ich sowohl am PC, sowie auch auf dem Desire auf Seesmic umgestiegen. Dazu mehr in einem zukünftigen Artikel. Zum Wechsel haben mich vor allem fehlende Filter in der Chrome- und der Android-App bewegt. Zumindest in Sachen Androidapp muss Seesmic hier auch noch nachbessern, aber das soll hier jetzt kein Thema sein.

Deckly, die neue Plage

Deckly ist eine Funktion, die es TweetDeck Nutzern ermöglicht Tweets mit Überlänge zu posten. Andere TweetDeck Nutzer bemerken dies nicht direkt, sie bekommen einfach den "Tweet" in kompletter Länge angezeigt. Nutzer die andere Apps oder auch die Weboberfläche nutzen bekommen hingegen einen Tweet mit dem üblichen Link zu sehen und werden nach dem Klick auf eine Seite von TweetDeck weitergeleitet wo sie den ganzen "Tweet" zu sehen bekommen.

Das größte Problem an Deckly

Das größte Problem an der neuen "Erfindung" aus dem Hause TweetDeck ist die Tatsache, dass diese Funktion in den aktuellen Versionen der Apps standardmäßig aktiviert ist. Einige Nutzer merken somit gar nicht, dass sie Tweets mit Überlänge veröffentlichen.

Der Versuch eines Fazits

Ein Fazit? Diese ganzen Dienste um längere Tweets schreiben zu können sind schei... nervig und machen den eigentlichen Grundgedanken hinter dem sozialen Netzwerk Twitter kaputt. Gibt es jemanden der diese Möglichkeit bewusst wollte? Erklärt mir warum.

Das war also mein kleiner Frustpost zu diesem Thema. Nun wünsche ich weiterhin viel Spaß beim twittern von maximal 140 Zeichen. Alles andere schreibt bitte ins Facebook.

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3 Kommentare zu “Twitlonger, Deckly und Co…”

  1. WortPixel

    15. März 2011 um 10:08

    Sehe ich genauso. Wem zum Ausdruck seiner Aussage keine 140 Zeichen reichen, kann sich einfach einen Blog zulegen. So wie es jeder vernünftiger Twitterer auch macht.

  2. Marcel

    15. März 2011 um 10:24

    Stimmt wohl, zumal dies dank Posterous, Tumblr, WP.com und Co. nun wirklich kein großes Problem mehr darstellt.

  3. Zerstört Social-Media die Blog-Kommentar-Kultur? » Nikonierer

    9. September 2011 um 16:53

    […] auch Feedback zu Artikeln immer mehr auf die sozialen Netzwerke verlagert. Wo Twitter durch die bewusste Begrenzung auf 140 Zeichen nur wenig Platz für umfangreiches Feedback lässt, sieht das z.B. bei Google+ schon anders aus. […]