Von TweetDeck zu Seesmic

Seesmic

Leuten die mir bei Twitter folgen, ist es evtl. aufgefallen, dass ich vor einiger Zeit von TweetDeck auf Seesmic umgestiegen bin. In diesem Artikel möchte ich euch einen kleinen Einblick in die ursprünglichen Überlegungen und den Grund für den Wechsel geben.

TweetDeck

Auf dem Desktoprechner und Netbook

TweetDeck war lange Zeit der Twitter-Client für mich. Angefangen habe ich mit TweetDeck als Adobe-Air-App auf Windows und Ubuntu. Auf meinem Netbook (Ubuntu Netbook Edition) machte sich das Adobe-Air-Framework schon gut bemerkbar und zerrte an den Ressourcen.

TweetDeck für Adobe Air

TweetDeck für Adobe Air

Dank geht an dieser Stelle an meine Freundin für den Screenshot, so musste ich das Ganze nicht nochmal installieren.

Auf Grund der Performance-Probleme bin ich dann auf TweetDeck als Erweiterung für Google Chrome umgestiegen und habe auch diese eine ganze Zeit lang gerne genutzt.

TweetDeck für Google Chrome

TweetDeck für Google Chrome

Dem Thema Deck.ly habe ich bereits vor einiger Zeit einen eigenen Artikel gewidmet.

Auf dem Smartphone

Auch auf dem Smartphone war, in den Anfängen, TweetDeck schnell die Nr. 1 als es um die Auswahl einer Twitter-App ging. Nach Peep und einem kurzen Ausflug über Twicca wechselte ich schon in den allerersten Anfängen zu TweetDeck. Die Begeisterung hielt sich aber, nach dem ersten Alltagstest, in Grenzen. Gelegentliche Abstürze und Probleme mit Shortlinks ließen mich bald nach einer Alternative suchen.

TweetDeck als Android App

TweetDeck als Android App

Der Wechsel zu Seesmic

Durch einige Empfehlungen wechselte ich auf dem Desire zu Seesmic und war von Anfang an begeistert. Ein hübsches Interface, ein klasse Bedienbarkeit und auch auf Abstürze wartete man vergeblich.

Seesmic als Android App

Seesmic als Android App

Voller Begeisterung wechselte ich auch im Google Chrome zu Seesmic und damit währen wir dann auch bei meiner aktuellen Situation. Sowohl auf dem HTC Desire wie auch auf Netbook und Desktoprechner kommt Seesmic zum Einsatz. Bei letzteren wie gesagt als Erweiterung für den Browser.

Seesmic für Google Chrome

Seesmic für Google Chrome

Was fehlt...

Eine Sache die ich bei Seesmic für Android noch vermisse ist ein Filter für bestimmte Begriffe und Hashtags. TweetDeck hatte, zumindest bis zu meinem Wechsel, allerdings auch keinen Filter in der Android-App.

Fazit

Ich bin sehr froh über den Umstieg zu Seesmic und kann diesen Client durchaus empfehlen. Wer einen umfangreichen Client sucht und wie ich, mehrere Accounts betreut, findet in Seesmic einen zuverlässigen Begleiter für Twitter, Facebook und Co.

Ich für meinen Teil werde mir jetzt mal die neuen Funktionen von Seesmic ansehen und freue mich auf eure Meinung.

Nutzt ihr Seesmic und wenn ja, auf welcher Plattform? Seid ihr zufrieden mit Seesmic oder zieht ihr einen anderen Client vor?

FacebookRSS Feeds

2 Kommentare zu “Von TweetDeck zu Seesmic”

  1. lammy

    21. April 2011 um 09:06

    Hallo,

    also ich habe mir Seesmic jetzt auch mal auf dem Desire angeschaut .. mein erster Eindruck ist allerdings, daß ich wohl bei Tweetdeck bleiben werde.

    Das Handling von Tweetdeck gefällt mir einfach besser. Ich finde es super (und viel einfacher) für Tweets, Facebook, Suchen, Listen .. eigene Spalten zu haben und pro Spalte definieren zu können, wie oft dies aktualisiert werden soll und ob/wie ich pro Spalte benachrichtigt werden möchte.

    Ebenso scheint es mir bei tweetdeck leichter zu sein, an den Beginn einer Spalte zu springen (klick auf den Titel) und ich sehe beim scrollen anhand des gelb/grauen Balkens leicht, was in der Spalte neu ist.

    Mag sein, daß ich die Bedienung von Seesmic auf die Schnelle noch nicht so begriffen habe .. aber wenn es sich nicht schnell von allein erschließt ist es wohl auch nicht so intuitiv!?

    Bei mir läuft tweetdeck auf dem Desire super stabil und daher wäre einzig der recht hohe Speicherverbrauch derzeit für mich ein Grund was anderes zu nehmen.

    Grüße
    lammy(_ka)

  2. Marcel

    21. April 2011 um 17:13

    Danke erstmal für deinen ausführlichen Kommentar.

    Sicherlich ist das Handling von Seesmic etwas anders, aber ich habe mich schnell zurecht gefunden und bin sehr zufrieden damit. Zum Glück gibt es unterschiedliche Clients, so dass sich jeder seinen bevorzugten Client wählen kann.

    Das scrollen zum Anfang der Spalte geschieht bei Seesmic übrigens durch klick auf die obere Leiste, wo auch der Nick des ausgewählten Accounts steht.