Cross Looks, Dodge and Burn und HDRs – Wieviel Bildbearbeitung ist erlaubt?

Wieviel Bildbearbeitung ist erlaubt

Heute möchte ich einfach mal eine Frage in den Raum werfen. Wieviel Bildbearbeitung ist erlaubt? Das Spektrum um dieses Thema ist sicherlich riesig, deswegen werde ich hier mal ein paar Sätze zu schreiben und freue mich auf eure Kommentare zu diesem Thema.

Ist erlaubt was gefällt?

Natürlich ist erlaubt, was gefällt. Ob man sich damit mehr Freunde oder Feinde schafft, ist dann eine andere Frage.

Fotografieren, um zu bearbeiten?

Manche Leute fotografieren um Material zum Bearbeiten zu haben. Calvin Hollywood z.B. handhabt dies so. Er selbst bezeichne sich als Fotokünstler und hat sich seinen Platz unter den ganz Großen in Sachen Photoshop sicherlich verdient. Was spricht eurer Meinung für bzw. gegen diesen Weg?

Effekte und identische Bildlooks im Überfluss?

Mir kommt es so vor, als wenn manche Bildlooks inzwischen krampfhaft auf jede Art von Motiv angewendet werden müssen. Dann gibt es Fotos vom nagelneuen Motorrad im Crosslook und solche Scherze. Seht ihr das ähnlich? Wie steht ihr zu diesem Thema?

Mit diesem kurzen Post möchte ich eigentlich nur eine kleine Diskussion anregen. Schreibt doch bitte eure Meinung zu den Fragen in die Kommentare.

Foto: © Emmanuel MARZIN / photoxpress.com

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4 Kommentare zu “Cross Looks, Dodge and Burn und HDRs – Wieviel Bildbearbeitung ist erlaubt?”

  1. René

    10. April 2011 um 13:37

    Bei mir persönlich kommt es immer auf die Idee an, manchmal nutze ich ein bild so wie ich es geschossen habe und an anderen Tagen habe ich eine Idee die etwas mehr Bearbeitung beinhaltet…

  2. Marcel

    10. April 2011 um 19:38

    Das geht denke ich jedem so. Die Frage ist wie viel Bildbearbeitung “erlaubt” ist. Calvin hat dazu mal einen “Frustpost” geschrieben. Meiner Meinung nach hat er recht, allerdings frage ich mich bei so manchen Bildmanipulationen wie Leute auf solche Ideen kommen.

  3. Falk

    12. April 2011 um 21:02

    Der Stil des “crossen” oder der absichtlichen Farbverfälschung ist ja in der heutigen Zeit absolut “hip”, so scheint es. Aber im Grunde ist es doch echt schizo, denn die “alten Bilder” von 1970 nennt keiner “chilig”…auch wenn die nen Roten Farbstich haben.

    In unsere heutigen “modernen 2.0 Zeit” könnten die BIlder doch auch richtig schön “clean” sein.d.h.: Schärfe bis zum Umfallen, harte Kanten und eine reduzierte Bildgestaltung.
    Allerdings kann ich mich auch nicht aus dem Farbstich-trend raushalten ;-)
    In diesem SInne immer frekig bleiben
    Gruß

  4. Marcel

    13. April 2011 um 10:19

    Ich finde daran ja auch nichts Verwerfliches und die Crossentwicklung war ja nur ein Beispiel.

    Trotzdem finde ich das auf viel zu viele Arten von Motiven ein “Retrolook” gelegt wird.

    Ansonsten sehe ich es halt ähnlich wie Calvin (siehe Link oben) alles was auf Grundlage eines/oder mehrerer Fotos entstanden ist, hat mit Fotografie zu tun und schön ist halt, was gefällt.