Android Game: Greedy Spiders

Gastartikelserie zum Thema Spiele für Android

Es handelt sich hier um einen Gastartikel von Nina. Sie veröffentlicht auf diesem Blog eine Artikelserie und stellt verschiedene Spiele für Android vor. Nina bloggt außerdem auf Project89.com, ihrem privaten Blog, den sie in englischer Sprache führt.

Greedy Spiders

Android Game: Greedy Spiders
Das Spinnen böse sind, weiß ja eigentlich jeder. Falls ihr mir nicht glaubt, liebe Jungs, fragt mal eure bessere Hälfte. Eure Aufgabe in Greedy Spiders ist es, Käfer und Insekten, die sich in einem Spinnennetz verheddert haben zu beschützen. Dabei reicht es aus, dass ihr der Spinne alle Wege zu einem Insekt abschneidet. Doch so einfach ist es natürlich nicht, die Spinne und Ihr habt abwechselnd einen Zug um ein Netzstück abzuschneiden bzw. einen Schritt zu eurem “Opfer” zu gehen. Daher ist es für euch wichtig, die Priorität der entfernten Netzstücke richtig zu wählen, damit auch alle Insekten gerettet werden können. Immerhin habt ihr einige unterstützende Funktionen (z.B. Flammen) um das Ziel einfacher zu erreichen.

Grafisch und akkustisch ist das Spiel auf dem Niveau anderer kommerzieller Spieleentwicker wie Gameloft, Droidhen oder Rovio Mobile.  Keine Verzögerungen, Bedienung ausreichend dimensioniert und präzise und auch keine Abstürze während des Spiels. Auch wenn Ihr bei einem Level mal partout nicht weiterwisst, ist dies erstmal nicht weiter schlimm. Bis zu 3 nicht vollständig gelöste Level könnt ihr im Vorraus auswählen. Da ist es auch nicht ganz so tragisch, dass es keine freispielbaren Tipps gibt.

Es gibt aber auch einige Elemente, die mir bei Greedy Spiders nicht gefallen. Das ein- oder andere Level habe ich verloren, weil das Netz nicht vollständig auf dem Display zu sehen war. Die Spinne hat dann ein Opfer erwischt, dessen Existenz ich erst im Nachhinein gesehen hatte. Da es eins der höheren Level mit größerem Kombinationsaufwand war, natürlich ein wenig frustrierend. Noch schmerzlicher ist hingegen, dass die KI in einigen Leveln sehr vorhersehbar oder unlogisch ist. Entweder wählt die Spinne bei zwei möglichen Wegen zu einem Opfer den längeren Weg oder nach einigen gespielten Leveln weiß man eh den nächsten Schritt der Spinne im Vorraus.

In der kostenlosen Version habt ihr 64 Level zur Verfügung, diese verdoppeln sich in der Pro-Version für 0,73 € auf 128. Ebenfalls entfällt die Werbung. Im Endeffekt kann ich Greedy Spiders jedem empfehlen, der auf knifflige Denkaufgaben steht und genug internen Speicher frei hat. Mit knapp 17 MB ist es wahrscheinlich eines der größten hier getesteten Spiele und auch die 2 MB die nach dem Verschieben auf der SD Karte intern verbleiben sind nicht gerade wenig.

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